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Endstation Krebs?!?!

Meine persönliche Geschichte...

Ob als Betroffener oder Angehöriger, wird man mit der Diagnose „Krebs“ konfrontiert, fällt man in ein tiefes Loch. So geschehen auch bei meiner Familie und mir. 

Bis vor knapp 2 Jahren ist die Welt vollkommen in Ordnung. Alle in meiner Familie sind gesund und fit und voller Lebensfreude. Insbesondere mein Großvater. Ich kann mich nicht daran erinnern, ihn je krank erlebt zu haben. Grippe oder Erkältung? Fehlanzeige. Doch nach einer Routineuntersuchung beim Arzt und kurzem Krankenhausaufenthalts zwecks Abklärung bricht die heile Welt zusammen.

„Sie haben Blasenkrebs“. Die Diagnose ein purer Schock. Tausend Gedanken und Fragen schießen jedem von uns fast gleichzeitig durch den Kopf und die Gefühle schwanken zwischen Wut, Verzweiflung und Angst, denn immer wieder fragt uns Opa: „Warum ich?“

Eine Frage, die sich wohl jeder Krebspatient stellt und auf die er selten eine Antwort erhält.

Laut der deutschen Krebshilfe erkranken in Deutschland mehr als 29.000 Menschen pro Jahr neu an Blasenkrebs. Männer sind dabei mehr als doppelt so oft betroffen wie Frauen. Das Durchschnittsalter für Männer liegt bei 72, für Frauen bei 74 Jahren. Blasenkrebs ist damit die vierthäufigste Krebserkrankung des Mannes und steht an zehnter Stelle der Krebserkrankungen bei Frauen. Die Erkrankung wird häufig erst spät festgestellt. Bei etwa einem Drittel der neuen Fälle liegt bereits ein fortgeschrittenes Stadium der Krankheit mit Invasion der Muskelschicht oder gar mit Bildung von Metastasen vor. Zu den bekannten Risikofaktoren gehören Rauchen, Kontakt mit bestimmten chemischen Stoffen, z.B. aromatische Amine, oder chronische Harnwegsinfektionen. 

Nach dem „Warum“ stellt sich nun aber die Frage: „Ob und wie geht es weiter?“. Noch liegt der pathologische Befund nicht vor und das Wechselbad der Gefühle wird von Angst und Hoffnung bestimmt.

Das Ergebnis: Mindestens pT2 G3 (Tumor infiltriert Muskulatur, schlecht bis undifferenziertes bösartiges Gewebe)

Der Atem stockt bei der Erläuterung der Bezeichnung, denn der Tumor hat sich mindestens auf die Muskelschicht ausgedehnt und ist sehr aggressiv. Schnell ist klar, es muss etwas passieren, denn ganz wichtig bei Krebs: Man darf keine Zeit verlieren, weil jeder Tag zählt. In diesem Stadium wird uns eine radikale Zystektomie (Entfernung der Blase, Prostata, der anhängenden Samenblasen und der regionalen Lymphknoten) empfohlen. Um jedoch den Befall von Lymphknoten und eine Metastasierung nachzuweisen oder auszuschließen, muss vorerst noch eine Computertomographie gemacht werden. 

Die CT an sich dauert nicht lange und auch die Auswertung der Bilder nicht, denn am selben Tag teilt uns der Chefarzt mit, dass keine Metastasen oder vergrößerte Lymphknoten sichtbar sind, man könne also operieren.

Die erste gute Neuigkeit nach der Diagnose und alle sind erleichtert, denn es gibt Hoffnung!

Nun muss aber wieder eine weitere Entscheidung getroffen werden, denn wenn die Blase entfernt wird, muss eine „Ersatzblase“ hier und Opa hat nun die Wahl zwischen einer Neoblase  oder einem Ileum- Conduit.  Die Neoblase, gebildet aus 70 cm langen Dünndarmanteil, kommt zwar der Funktionsweise der eigenen Blase am nächsten, jedoch ist die Anlage technisch sehr aufwendig und kann auch weitere Komplikationen mit sich bringen. Ein Ileum Conduit ist zwar ebenfalls kein Spaziergang, jedoch wird dieses Verfahren recht häufig angewandt. Hierfür wird ein 10-15 cm langes Darmsegment des Dünndarms verwendet, das auf der einen Seite die beiden Harnleiter aufnimmt, und die andere Seite wird aus der Bauchdecke in einer Öffnung ausgeleitet, ein sogenanntes Stoma. Über diesen künstlichen Ausgang kann der Urin in einem Beutelsystem aufgefangen werden, das auf die Bauchdecke geklebt wird und somit auch das Stoma abdeckt und ist daher auch für andere nicht sichtbar!

Nach Abwägung von Pro und Contra entscheidet sich mein Großvater für die Stoma-Variante.  

3 Wochen muss er jetzt noch mit dem Tumor und der Angst leben und dann wird er auf dem OP-Tisch liegen.

Weihnachten und Silvester vergehen wie im Flug und trotzdem versucht man, die Zeit weiter auszudehnen, denn immer wieder fragt man sich bewusst oder unbewusst, ob es nicht vielleicht doch die letzten Feiertage sind...  Und auch Opa wird immer nervöser und seine Augen leuchten und tränen zugleich.

Dann endlich ist es soweit. Es ist Sonntag, und noch bevor es für mich zu BINGO! geht, bringen wir meinen Großvater ins Krankenhaus, und obwohl er optimistisch an die Sache herangeht, fällt ihm der Abschied von seinem Haus sehr schwer und er fragt sich und uns, ob er wohl lebend wieder zurückkommt?

Die Nacht von Montag auf Dienstag ist einfach die Hölle. Keiner kann gut schlafen und in den frühen Morgenstunden fahre ich mit meiner Mutter ins Krankenhaus, denn um 7 Uhr wird Opa in den OP- Saal gebracht, und wir dürfen ihn bis zum Eingang begleiten. Er hält noch einmal ganz fest unsere Hände, verabschiedet sich und schließt die Augen.

Nun heißt es warten. Man kann nichts tun außer beten und hoffen! Nun liegt sein Leben in den Händen von Gott und den Ärzten. Die Operation ist für 5 Stunden angesetzt, doch es dauert länger. Die Zeit des Wartens ist das Schlimmste, die Ungewissheit, das Ausgeliefertsein. Dann endlich läuft uns Dr. Ulbrich in die Arme und gibt Entwarnung: „Die Op ist gut verlaufen, es konnte alles entfernt werden und wird nun in der Histologie untersucht.“

Nach einer weiteren kurzen Wartezeit dürfen wir endlich zu ihm auf die Intensivstation. Man ist euphorisch und ängstlich zugleich, denn da liegt er. Noch immer die Augen geschlossen und angeschlossen an sämtliche Geräte und Schläuche. Wir nehmen seine Hände und obwohl man versucht, stark zu sein, kann man die Tränen nicht zurückhalten und dann wird er plötzlich langsam wach. Er öffnet die Augen und die erste Frage, die er stellt, ist: „Habe ich es geschafft, lebe ich?“. Überglücklich können wir mit „Ja“ antworten und dann fragt er: „Ist der Krebs weg?“ und auch diese Frage können wir nur bejahen. Er hält unsere Hände ganz fest und Freudentränen kullern über sein Gesicht, bevor er wieder kurz einschläft und dann wieder erwacht und dieselben Fragen stellt. Alle 15 Minuten schaut eine Schwester oder ein Arzt vorbei und auch der Chefarzt sieht noch einmal nach dem Rechten. Mittlerweile hat mein Großvater auch längere Wachphasen und unterhält sich auch mit Dr. Ulbrich. Dieser erzählt ihm nochmals, dass er soweit alles gut überstanden hat und er sich jetzt schön ausruhen soll und dass er ja in guten Händen ist, denn in seiner ganzen Laufbahn hat er es selten erlebt, dass Tochter und Enkelkind so fürsorglich sind. Gegen Abend werden wir dann aber aus der Intensivstation hinausgeworfen, aber morgen sind wir wieder da!

Über eine Woche liegt er auf der Intensivstation, bevor er zurück auf Station kommt. Hier bleibt er noch 3 weitere Wochen und sowohl er als auch wir werden im Umgang mit dem Stoma geschult. Im Moment wird mit dem zweiteiligem Versorgungssystem gearbeitet. Alle 2 Tage muss die Platte um das Stoma gewechselt werden, der Beutel täglich. Anfangs muss man eine Menge beachten, aber eigentlich hat man schnell den Bogen raus. Die Schwierigkeit zum jetzigem Zeitpunkt liegt darin, die Platte zuzuschneiden, da sich die Form und die Größe des Stomas noch ändern können. Mein Großvater schaut sich das zwar alles an, kann und will aber noch nicht so richtig daran wagen. Es ist noch sehr befremdlich für ihn. Eine völlig normale Reaktion laut Stomatherapeutin. Deshalb hat man auch die Möglichkeit, nach dem Krankenhaus eine Reha zu beginnen. Dort trifft man dann auf Menschen mit denselben Problemen, kommt zur Ruhe und lernt die Befremdlichkeit abzuschütteln, sodass man später bestens mit sich, der Situation und dem Stoma zurechtkommt. Opa lehnt aber diese Option ab, denn er möchte endlich wieder nach Hause zu seiner Frau und zu seinem Haus und möchte BINGO! wie gewohnt auf seinem großen Fernseher sehen.

So sei es auch und endlich ist er da, der Tag der Entlassung! Wie ein kleiner Junge freut sich mein Opi und ist sehr ungeduldig, als wir noch auf die Papiere warten müssen. Und dann fahren wir endlich Richtung Heimat und das Auto steht noch nicht einmal ganz, da springt er aus dem Wagen und geht schnellen Schrittes zu seiner Haustür und dort wartet schon ebenso freudestrahlend meine Oma auf ihren Mann.

Er hat es geschafft! Endlich wieder zuhause. Lebend.

Ein halbes Jahr kümmern wir uns zusammen mit einer Stomatherapeutin um die Versorgung des Stomas. Nach und nach führen wir meinen Großvater zur Selbstständigkeit und es wird auch einfacher, denn er hat Glück: Sein Stoma hat die endgültige Form und Größe erreicht und er kann somit auf das einteilige Versorgungssystem umsteigen. Dieses besteht aus einer Hautschutzplatte mit vorgefertigtem Loch und einem Versorgungsbeutel, die miteinander verschweißt sind. Muss jetzt allerdings täglich gewechselt werden. Und siehe da, er kommt bestens damit klar. Womit er weniger klarkommt, ist die körperliche Einschränkung, denn durch den Eingriff und wegen des Stomas darf er nicht mehr als 10 kg heben und, weil er immer sehr aktiv im Haus und Garten war, fällt es ihm sehr schwer, manche Arbeiten abzugeben oder um Hilfe zu fragen.

3-6 Monate nach der Operation soll man zu Kontrolluntersuchung gehen und zur CT. Am liebsten würde er das ausblenden und nicht hingehen, denn die Angst, dass man vielleicht wieder etwas findet, steckt noch in ihm. Doch wer A sagt, muss auch B sagen und er ist auch nicht allein, denn wir begleiten ihn selbstverständlich auch hierbei und seine Angst ist auch unbegründet, denn die CT ist ohne Befund und auch die Blutwerte sind in Ordnung. Es könnte alles so schön sein, wenn nicht das Schicksal seinen eigenen Plan hätte....

Opa ist soweit wieder fit und dankbar für seine zweite Chance und will sein Leben noch mehr genießen und auskosten. Aber seine Pläne werden durchkreuzt, denn Oma erleidet einen Schlaganfall und ist danach nicht mehr dieselbe Person. Doch auch diese Zeit meistern wir und stehen wir gemeinsam durch, bis vor einem Jahr an Muttertag auch Krebs bei ihr diagnostiziert wird. Die Diagnose reißt einem buchstäblich den Boden unter den Füßen weg, denn bei ihr gibt es keine Therapiemöglichkeit und der Arzt sagt, dass ihr noch noch wenige Wochen bleiben...

Zeit um Abschied zu nehmen. Sie wird zum Sterben nach Hause geschickt. Aber keiner will das wahrhaben. Ich will nicht lügen, denn in den ersten Wochen sieht es mehrfach so aus, als wäre ihre Zeit gekommen, doch sie schlägt sich tapfer. Woche für Woche und schließlich sogar Monat für Monat. Manchmal ist sie sogar richtig gut drauf und es scheint, als würde sie wieder gesund werden und tatsächlich scheint der Krebs zu ruhen. Doch plötzlich geht es meinem Großvater schlechter. Er hat Schmerzen im Bauchraum und seine linke Körperhälfte ist geschwollen und quasi über Nacht ist ein „Ei“ an seinem Hals gewachsen und auch die Angst steht ihm wieder ins Gesicht geschrieben.

Er muss ins Krankenhaus, ob er will oder nicht. Und dort werden wir dann mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Der Krebs ist zurück. Er hat gestreut und man kann ihn nicht mehr heilen. Man kann nur noch versuchen, das Wachstum mit einer Chemotherapie zu hemmen. Zuerst will Opa aufgeben, doch dann will er kämpfen. Er lässt sich einen Port (dauerhafter Zugang zum venösen oder arteriellen Blutkreislauf) legen und startet voller Zuversicht mit der Chemo. Er hat noch Hoffnung.

Doch ein paar Tage später macht sich die Chemo bemerkbar und es geht ihm zunehmend schlechter. Fast stündlich sieht man, wie er weiter abbaut und Gewicht verliert. Er hat keinen Appetit mehr, wird aber nach Hause entlassen. Doch auch dort keine Besserung. Wir machen uns alle sehr große Sorgen. Zu Recht, denn plötzlich kollabiert er und muss mit dem Rettungswagen zurück ins Krankenhaus. Ich halte seine Hand. Sie ist eiskalt. Das kenne ich überhaupt nicht von ihm und seltsamerweise sind meine Hände warm und ich habe so gut wie nie warme Hände!  Ich habe riesengroße Angst, dass er jetzt sterben muss, denn er verliert seinen Lebensmut. Doch er hat einen Schutzengel.

In den nächsten Tagen wird er über den Port ernährt und aufgepäppelt, denn freiwillig essen kann und will er nicht. Gott sei Dank, bekommt er wieder Farbe ins Gesicht und auch seine Wangen kehren zurück. Aber seine Augen sind leer. Er hat den Lebensmut verloren und will aufgeben, doch wir lassen ihn nicht allein. Wir haben es schon einmal geschafft und wir probieren es wieder! Wir haben Hoffnung.

Bedeutet die Diagnose Krebs nun das Ende? Das ist vielleicht die falsche Frage, denn vielleicht sollte man sich lieber die Frage nach Möglichkeiten stellen. Jeder Mensch ist anders und damit auch jeder Krebs. Wichtig ist es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, darüber zu reden, sich zu informieren und als Familie stark zu sein.

Die Zeit für Krebspatienten und Angehörige ist nicht einfach und auch mitunter ein Vollzeitjob, aber der Rückhalt und der Zusammenhalt der Familie sind wichtig. Als Betroffener kann man schnell den Mut verlieren oder man macht einfach dicht und auch insbesondere die Chemo ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und genau deshalb muss man einfach nur da sein.

Momentan kann ich aus meinen Erfahrungen nur sagen, dass man nie aufgeben sollte, egal ob nun als Betroffener oder Angehöriger, denn wer aufgibt, hat schon verloren und wie heißt es doch so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Kommentare   

+665 #11 thomas 2015-05-03 22:30
weiß garnicht was man dazu schreiben soll. bin stark berührt und beeindruckt. bist wirklich ein zauberhafter und wundervoller mensch!
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+770 #10 Maike K. 2015-02-16 14:47
Superschön geschrieben. Fühle richtig mit dir :cry: LG Maike
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+804 #9 Franz J. Schneider 2015-01-03 11:53
FrauWehmeyer, Sie haben Talent zum Schreiben.
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+818 #8 Dirk Wiesner 2014-05-12 19:55
Den Schmerz über den Verlust eines Menschen, kann nur der nachvollziehen, der dies durchgemacht hat. Man sieht die Welt anders und nicht mehr so oberflächlich.
Es braucht Zeit bis man wieder klare Gedanken fassen kann. Ich glaube nicht, das Zeit alle Wunden heilt. Ich kann deinen Schmerz mitfühlen. Mein Vater hat sich 3 Jahre gequält, bis er erlöst wurde. Er schlief im Kreise seiner Liebsten zu Hause ein.
Conny ich wünsch dir für die Zukunft alles Gute und vielleicht sieht man sich beim BINGO mal wieder
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+820 #7 anja 2014-05-09 23:35
ich bin total berührt und ich muss weinen. wirklich ganz toll geschrieben und kompliment für den mut und die offenheit!
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+817 #6 alexandra tacke 2014-05-07 13:35
da fühlt man richtig mit :eek: :cry: mir stehen tränen in den augen
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+823 #5 Kai 2014-05-05 19:51
Du bist einfach ein ganz besonders liebenswerter Mensch und sehr authentisch und mitfühlend! Jemand wie Du ist in der Medienwelt sehr selten und sollte wie ein Juwel behandelt werden!
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+821 #4 Anne Schneider 2014-05-05 18:45
Ich bin so gerührt und so traurig
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+820 #3 Karl-Otto Liekefett 2014-05-05 16:53
Mitreißend, beklemmend. Chapeau für den Mut, darüber zu schreiben.
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+824 #2 Benni 2014-05-05 12:51
Liebe Conny, ich weiß nur allzu gut was du in der Zeit durchgemacht hast. Habe mich in deinen Worten schon beim ersten Satz wiedergefunden, ich danke dir dafür! Fühl dich ganz ganz lieb gedrückt...Benn i :-*
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